Sex, Liebe und die Suche nach Sinn

Spirituell gefärbte Gedanken und Geschichten zur Evolution der Liebe

Frauenliebe

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Auch dieses Bild ist von Eva Schuster, nextpaintings.wordpress.com. Danke Eva!

Gerade bin ich von einem Treffen mit vier meiner Freundinnen zurück gekommen, das sehr anregend und schön war. Wir sind alle an Evolutionary Enlightenment interessiert und haben durch die Jahre der Auseinandersetzung mit dieser Lehre sehr viel miteinander erlebt.

Eine der Entdeckungen, die wir zum Beispiel gemacht haben, hat damit zu tun, wie herausfordernd es ist für Frauen, einander wirklich zu vertrauen und nah zu sein. Auf den ersten Blick sieht diese Ausasge absurd aus – schliesslich sind Frauen beste Freundinnen, treffen sich zum Kaffeeklatsch, sprechen über alles miteinander, vertrauen sich ihre intimsten Geheimnisse an. Aber gleich unter der Oberfläche laufen die Dinge oft ganz anders ab. Wir mussten lernen, zuzugeben, wie misstrauisch, wie eifersüchtig und konkurrierend, und auch wie herzlos wir miteinander sein können. Es gibt auch viele Statistiken darüber, wie schwer Frauen einander das Leben zum Beispiel am Arbeitsplatz machen können. Und wieviele Frauen habe ich schon sagen hören, dass sie nichts gegen andere Frauen haben, aber es ihnen nun einmal leichter fällt, mit Männern befreundet zu sein.

Das, was also oberflächlich warm und kuschelig aussieht, stellt sich oft schnell als eben das – oberflächlich – hinaus. Oftmals liegt darunter Eigennutz und eine sehr persönliche Sichtweise, in der wir uns gegenseitig versichern, dass wir okay sind, und uns im nächsten Moment umdrehen und uns bei einer dritten über die andere beschweren…..

Sicher hätten wir all dies nie so bemerkt, wenn wir nicht versucht hätten, ganz bewusst eine von diesen Mechanismen befreite philosophische Sichtweise zwischen uns zu kultivieren, die darauf aufbaut, das der Grossteil dessen, was wir normalerweise als Ich bezeichnen, eine kulturell und psychologisch konditioniertes Konstrukt ist.

Hin und wieder, und immer öfter durch die Jahre hindurch, gelang es uns, unter der Anleitung unseres Lehrers Andrew Cohen, auszubrechen aus dieser persönlichen Welt und uns in einem geistigen Raum zu treffen, in dem es keine solchen Beschränkungen gab. Von dort ist es möglich, alle persönlichen Erfahrungen im Licht einer grossen Entwicklung zu sehen. Einer Entwicklung von niedrigeren, oder gröberen, geistigen Entwicklungsstufen hin zu feineren und umfassenderen – mit andern Worten: unser Bewusstsein, oder Selbstverständnis hat sich seit den Zeiten der Höhlenmenschen und auch seit den ersten Suffragetten verändert!

Und heute abend war es so spannend, über grünem Tee und Zitronen-Schokolade-Scones gemeinsam nach der Objektivität, Klarheit ud Freiheit des Verständnisses zu greifen, dass wir alle dieser sich entwickelnde Entwicklungsprozess sind. Es bedarf reichlich Anstrengung und Aufmerksamkeit, die anderen nicht immer übertrumpfen zu wollen, ihnen richtig zuzuhören, ihre, meine und unsere gemeinsame Entwicklung als Ziel zu haben. Aber wenn wir nicht am persönlichen festhalten, geschieht immer eine tiefere Intimität und tiefes Glück, dass damit zu tun hat, gemeinsam die Wahrheit zu sehen.

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