Sex, Liebe und die Suche nach Sinn

Spirituell gefärbte Gedanken und Geschichten zur Evolution der Liebe

Was ist eine Frau?

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Barry Long, der ein aussergewöhnlicher spiritueller Lehrer war, hat immer gesagt, dass Frauen 100% Liebe sind. Daher forderte er sie auf, Hüter der Liebe zu sein, was bedeutete, Wahrheit, Schönheit, Liebe und Göttlichkeit vor alles andere zu stellen, auch vor das persönliche Glücklichsein oder die Beziehung zu einem bestimmten Mann.

Gleichzeitg wird heute viel über das Göttliche Weibliche gesprochen, das wir wieder in die Gesellschaft einführen müssen, um den Schaden, den die Männer bei der Erschaffung der Kultur angerichtet haben, wieder gut zu machen. Barry sprach darüber, dass Frauen weder das Bedürfnis noch den Ehrgeiz haben, etwas in der Welt zu erschaffen, zu verstehen, zu intellektualisieren oder zu lehren. Die Domäne der Frauen sei die Liebe, das Sein, mit einem grossen S. Auch diese Auffassung wird viel vertreten heute, in spirituellen Kreisen.

Auf der anderen Seite betonen evolutionäre Lehrer wie Andrew Cohen und Terri Patten  die Notwendigkeit, zu Eros zu erwachen, dem kreativen Impuls, der das Universum erschuf und ihn, Eros, als unser eigenes Selbst zu erkennen, um die Zukunft auf die positivste mögliche Art und Weise zu gestalten. Dieser Eros scheint ‚männlich’ zu sein, in seiner Zielgerichtetheit, seinem Drang, seiner Dringlichkeit, seiner Ausrichtung auf die Zukunft und auf das Tun, mit einem grossen T!

Wie sollte die Entwicklung von Frauen also aussehen? Sollten wir die Welt Welt sein lassen und uns auf die Innere, geistige Dimension konzentrieren? Die Welt, die die Männer mit unserer, d.h. der Unterstützung der Frauen, gebaut haben, ist nicht unbedingt die schönste, menschlichste oder bewussteste. Trotzdem hat sie sich durch die Jahrtausende hindurch zu immer mehr Toleranz, Inklusivität, Menschlichkeit, und Wissen entwickelt, sowohl äusserlichem, als auch Innerem. Einstein und der Buddha, Da Vinci und Jesus haben Riesenschritte gemacht, für uns alle. Es gibt sehr wenige Frauen, die solch eine Wirkung hatten und wenn sie es gab, so wissen wir nur sehr wenig über sie. Das scheint umso mehr Grund zu sein, sich anzustrengen und gemeinsam so viel Einfluss wie möglich zu haben.

Gestern abend sprach ich mit einer Freundin, die Malerin ist darüber. Wir stimmten darin überein, dass unsere Erfahrung der Kreativität über alles Gender-bestimmte hinaus geht, dass die kreative Kraft, wenn sie wirklich zuschlägt, eine sehr aktive, kraftvolle, sogar überwältigende ist, dringlich, intensiv. Und wie absolut erfüllend und anregend es ist, auf ihr zu reiten.

 

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